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Behandlungsansätze

Dr. med. Müller, Patientenberatung

„Vom Unbewußten komme ich her, den Träumen, von einem glücklicheren Leben. Gemeinsam gehen oder schaudern wir zu den noch verborgenen Quellen des Leides und natürlich der Erlösung von dem Übel. Die Liebe zu sich, zu den betroffenen Mitmenschen und zur Schöpfung sei unser Wegweiser.“ (Dr. Reinhard Müller)

„Achte auf diesen Tag, denn er ist das Leben – das Leben alles Lebens
In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachens, die Größe der Tat, die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch -recht gelebt- macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Drum achte gut auf diesen Tag.“

( aus dem Sanskrit)

Behandlungsansätze und Schwerpunkte:

  • tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie
  • alte, unnötige leidbringende Fehlsteuerungen werden aufgedeckt und machen neuen glücksfähigen Verhaltens- und Denkweisen Platz
  • psychosomatische Grundversorgung im Rahmen der hausärztlichen Betreuung
  • viel Erfahrungen mit
    • Depressionen
    • Essstörungen
    • sexueller Missbrauch
    • Angst- und Panikerkrankungen

Belastungsreaktionen

Akute Belastungsreaktion: Wenn die Symptome auf Grund eines Ereignisses nur wenige Stunden oder Tage (höchstens 4 Wochen) anhalten und dann wieder verschwinden, spricht man von der akuten Belastungsreaktion.

Anpassungsstörung:
Häufig entsteht diese Störung nach Ereignissen wie Trennungen, Trauerfällen oder schweren körperlichen Erkrankungen. Allerdings können auch schlimmste Katastrophen zur Anpassungsstörung führen.

Trauerreaktion: Trauerreaktionen sind völlig normal. Falls sie jedoch über einen gewissen Zeitraum hinaus (6 Monate) nicht abklingen, spricht man von einer „abnormen Trauerreaktion“. Diese fällt unter die Anpassungsstörungen.

Anhaltende Persönlichkeitsänderung: In der Folge von langanhaltenden oder wiederholten traumatischen Erlebnissen (Missbrauch, Folter, Gefangenschaft etc.) kann es zu dauerhaften Veränderungen der Grundpersönlichkeit kommen.

Essstörungen

Bei der Anorexia nervosa / Magersucht handelt es sich um eine Essstörung in deren Vordergrund der Gewichtsverlust steht. Dieses Ziel wird vom Patienten häufig mit einer solchen Konsequenz verfolgt, dass es sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen kann. Die Diagnose wird u.a. dadurch gesichert, dass das Körpergewicht des Patienten mindesten 15% unter dem einer „normalen“ Vergleichsperson liegt, und dass es beim Patienten zu einer spürbaren Veränderung des Hormonhaushaltes kommt.

Das Hauptmerkmal der Störung der Bulimie sind wiederkehrende Essanfälle. Während dieser Essanfälle nimmt der Patient in einem kurzen Zeitraum eine sehr große Menge an Nahrungsmitteln zu sich. Diese Menge ist deutlich größer als die, die ein gesunder Mensch in einem vergleichbaren Zeitraum zu sich nimmt. Auf die Essanfälle kann selbst eingeleitetes Erbrechen erfolgen, muss aber nicht.

Bei der Binge-Eating-Disorder = psychogene Hyperphagie kommt es zu wiederkehrenden „Fressattacken“. Diese sind für den Patienten sehr, sehr unangenehm und es kommt häufig zu großem Ekel gegenüber der eigenen Person. Die Essanfälle treten mehrmals pro Woche auf und es kommt nicht zu gewichtsregulierenden Maßnahmen (Erbrechen, Abführmittel etc.)

Angsterkrankungen

Dr. med Müller, Beratung Angststörung

Eine generalisierte Angststörung zeichnet sich durch eine diffuse Angst mit Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen über alltägliche Ereignisse und Probleme über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, begleitet von vielen weiteren psychischen und körperlichen Symptomen.

Als Panikattacke wird das plötzlich und in der Regel nur wenige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion unklarer Ursache ohne angemessenen äußeren Anlass bezeichnet. Dem Betroffenen ist das Vorliegen einer Panikattacke häufig nicht bewußt.

Eine soziale Phobie ist die dauerhafte Angst vor der Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Menschen und vor allem die Angst vor negativer Bewertung durch andere.
Bei der sozialen Phobie fühlt der Erkrankte, wie bei jeder anderen Phobie auch, eine logisch nicht nachvollziehbare (irrationale) Angst. Diese Angst ist bei der sozialen Phobie, wie der Name schon sagt, auf soziale Situationen bezogen.

Depression

Die Depression ist eine sog. Stimmungserkrankung. Unter Stimmung ist hierbei die sog. Grundstimmung zu verstehen. Es geht hierbei nicht um eine Störung von Gefühlsausbrüchen oder sonstigen Aufwallungen von Gefühlen. Man unterscheidet die leichte, mittelgradige und schwere depressive Episode.

Die typischen Merkmale sind Folgende:

  • depressive Stimmungslage
  • Gefühl der Gefühllosigkeit
  • Angst
  • Antriebslosigkeit
  • sozialer Rückzug, soziale Phobie
  • Schlaflosigkeit/Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Selbstmordgedanken
  • Essstörungen/Appetitverlust

Körperliche Symptome (sog. somatische oder vegetative Symptome) treten bei einer Vielzahl von psychischen Erkrankungen auf. Sie sind jedoch insbesondere bei der Depression sehr häufig zu finden. Häufig hängen die in der Depression empfundenen Beschwerden direkt mit bereits im Vorfeld bekannten Problemen zusammen. Im Vordergrund der körperlichen Symptomatik stehen häufig Schmerzen. Diese betreffen besonders den Kopf, den Bauch und die Muskeln. Weiterhin kann es zu Verstopfung kommen, was insbesondere bei älteren Menschen ein sehr zentrales Problem werden kann.

Häufiger Punkt ist der Schwindel, der in allen Altersklassen und zu jeder Tageszeit auftreten kann.

Einen besonderen Stellenwert nehmen die Herzbeschwerden ein. Ein mögliches, ungefährliches sog. “Herzstolpern” kann als sehr dramatisch angesehen werden und zu vielen unnötigen Arztbesuchen führen.

Burnout

Der Name „Burnout“ kommt vom Englischen „to burn out“: „ausbrennen“. Darunter versteht man einen Zustand emotionaler und körperlicher Erschöpfung mit dem eine massive Antriebs- und Leistungsschwäche einhergeht.
Oftmals ist das Burnout-Syndrom Endstadium einer zuvor länger andauernden Überforderung oder Überarbeitung. Der Weg zum Burn Out dauert teilweise einige Jahre. Typischerweise entsteht ein Burnout-Syndrom aus einer Kombination von Pflichtbewusstsein, Motivation, Ehrgeiz und Perfektionismus gepaart mit anhaltendem Stress, starkem Leistungsdruck und/oder Überforderung.

Dr. med. Müller, Burnout Beratung

In der Medizin ist das Burnout-Syndrom nicht als eigenständige Krankheit codiert.

Risikofaktoren sind viel Stress in der Arbeit, fehlendes positives Feedback, fehlende Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem, zu hohe Erwartungen und eigene Ziele, Überforderung im Job, drohender Arbeitsverlust, geringes oder inadäquates Einkommen, Perfektionismus, Angst vor Ablehnung, Kritik und vor Versagen.

Die Erkrankung hängt von der Persönlichkeit des Betroffenen ab und von äußeren Faktoren in seiner Umwelt. Bei jedem können die Ursachen unterschiedlichster Herkunft sein. Daher ist in diesem Fall die Psychotherapie im Gegensatz zur medikamentösen Therapie das überlegenere Verfahren.

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